Häufige Fragen

 

Wie groß muss meine Fläche sein, damit sich darauf eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich betreiben lässt?

Wir projektieren Freiflächen ab einer Größe von ca. 2 Hektar (ha) mit unserem Partner, der Firma greentech. Ein Hektar entspricht einer Fläche von 10.000 Quadratmetern (m2), das heißt: 2 ha = 20.000 m2. Die Größe der betreffenden  Einzelfläche  ist zunächst nicht entscheidend,  solange es möglich ist, mit benachbarten Flächen eine Mindestgesamtfläche von ca. 2ha zu erzielen. Gerne sprechen wir auch mit Ihren Flurnachbarn über ein gemeinsames Projekt.

Was beeinflusst die Höhe meines Pacht-Ertrags?

Die Variablen bei der Errechnung des Pachtertrags sind neben der Lage der Freifläche die Ausrichtung. Des weiteren spielt die Entfernung zu einem Netzknotenpunkt eine wichtige Rolle. Ein unverbindliches Info-Gespräch bringt Sie hinsichtlich Ihres konkreten Projekts am schnellsten weiter.

Was kann ich durch die Verpachtung verdienen und wie wird das Geld ausgezahlt?

Bei angenommenen 2.500 Euro Pacht pro Hektar und 8 Hektar zusammenhängender Fläche erlösen Sie 20.000 Euro pro Jahr. Die Pachtzahlung erfolgt halbjährlich im Voraus, weitere individuelle Wünsche werden gerne berücksichtigt.

Welche Fläche eignet sich am besten als Freifläche für einen Solarpark: Grünland , Konversionsfläche, Ackerland?

Hierauf antworten wir mit einem authentischen ‚Es kommt darauf an‘. Es gibt augenscheinlich ideale Flächen, die sich aufgrund ihrer Lage, Beschaffenheit oder ihres Umfelds wenig bis gar nicht eignen. Und es gibt ausgesprochen unwegsame, scheinbar völlig unbrauchbare Gelände, die sich aus unserer Perspektive bestens eignen. Es ist wie beim Arzt: Die genaue Untersuchung bringt am sichersten Aufschluss.

Was versteht man unter Bodenpunkten und ist das wichtig für mich?

Bodenpunkte bzw. die daraus errechnete Ackerwertzahl wurden vor langer Zeit in der sog. Reichsbodenschätzung von 1934 ermittelt. Die Bodenpunkte geben Aufschluss über die Ertragsfähigkeit des Bodens, die Skala reicht von 0 (sehr schlecht) bis 100 (sehr gut).

Ob das relevant für Sie bzw. Ihre Freifläche ist, ermitteln wir gerne mit Ihnen gemeinsam.

Auf so genannte „benachteiligte Flächen“ können EEG-Projekte realisiert werden. Ist meine Freifläche ggf. als benachteiligt zu deklarieren?

Als benachteiligt werden solche Gebiete bezeichnet, die seitens EU als schwerer zu bewirtschaften eingestuft wurden. Gründe können hier vorherrschende klimatische Bedingungen oder unterdurchschnittliche Erträge sein. Auch können Lage und Bodenbeschaffenheit dazu führen, dass Gebiete so klassifiziert werden. Im benachteiligten Gebiet können auch abseits von Bahntrassen und Autobahnen Solarparks gebaut werden, die eine EEG-Vergütung bekommen können.

Welche Standortfaktoren sprechen für, welche gegen einen Solarpark auf unserer Freifläche?

Theoretisch könnten auch weitere Standortfaktoren gegen eine Nutzung sprechen. Denkbar sind verschiedene Schutzgebiete und Vorranggebiete. Hier erfolgt durch uns eine individuelle Betrachtung, sprechen Sie uns gerne an.

Wir beraten Sie gerne

Frank Kettler

Landwirt & Diplom-Ingenieur
Projektleiter für PV-Freiflächenanlagen
bei Wacker Qualitätssicherung

09565 615 70-70

fk@wacker-pv.de